Warum ich Plausible lieber nutze als Google Analytics

Warum ich Plausible lieber nutze als Google Analytics

Ich arbeite im Marketing. Da ist eigentlich klar, dass man mit Google Analytics und der Google Search Console arbeitet. Das gehört einfach dazu und ich nutze diese Tools auch im Job regelmäßig.

Privat sieht das allerdings anders aus.
Hier habe ich weder Lust auf überladene Dashboards noch auf komplexe Setups. Ich möchte einfach nur verstehen, was auf meiner Website passiert, ohne mich jedes Mal durch zig Reports klicken zu müssen.

Genau aus diesem Grund habe ich mich irgendwann gefragt: Geht das nicht einfacher?

Mein Problem mit Google Analytics

Google Analytics ist ohne Frage ein extrem mächtiges Tool. Aber genau das ist für mich auch das Problem.

Für meine eigenen Projekte brauche ich keine 50 verschiedene Metriken, keine komplexen Events und auch keine tiefgehenden Nutzeranalysen. Ich möchte eigentlich nur ein paar einfache Fragen beantworten können:

  • Wie viele Besucher habe ich?
  • Welche Seiten laufen gut?
  • Woher kommen die Leute?

Und genau dafür fühlt sich Google Analytics einfach zu groß an.

Dazu kommt noch das Thema Datenschutz. Gerade in Deutschland ist Google Analytics immer wieder ein Diskussionsthema. Cookie Banner, Einwilligungen und rechtliche Unsicherheiten machen das Ganze nicht gerade entspannter.

Es gibt einige Alternativen

Also habe ich mich auf die Suche nach Alternativen gemacht.

Ich denke, die bekannteste ist Matomo. Das Tool ist ziemlich mächtig und kann sogar selbst gehostet werden. Für viele ist das wahrscheinlich die beste Lösung. Mir persönlich war die Oberfläche allerdings zu nah an Google Analytics und damit wieder zu komplex für das, was ich eigentlich wollte.

Dann gibt es noch Umami. Das habe ich ein paar Monate getestet und war auch wirklich zufrieden. Es ist deutlich schlanker und fokussierter.

Trotzdem hat sich für mich irgendwann gezeigt, dass mir Plausible einfach noch besser gefällt.

Warum ich mich für Plausible entschieden habe

Am Ende bin ich bei Plausible gelandet und nutze es mittlerweile für mehrere Projekte.

Der größte Unterschied ist für mich die Klarheit.

Wenn ich Plausible öffne, sehe ich sofort alles, was ich wissen möchte. Keine verschachtelten Menüs, keine unnötigen Reports. Einfach nur die wichtigsten Zahlen auf einen Blick.

Das klingt banal, macht im Alltag aber einen riesigen Unterschied.

DSGVO ohne Kopfschmerzen

Ein weiterer Punkt ist das Thema Datenschutz.

Plausible ist von Grund auf so gebaut, dass es ohne Cookies funktioniert. Das bedeutet in vielen Fällen, dass man keinen nervigen Cookie Banner braucht, nur um ein paar Seitenaufrufe zu tracken.

Gerade für kleine Projekte oder persönliche Blogs ist das für mich ein riesiger Vorteil.

Ich muss mich nicht ständig fragen, ob alles rechtlich sauber ist, sondern kann mich einfach auf den Content konzentrieren.

Fokus auf das Wesentliche

Was ich an Plausible besonders mag, ist der Fokus.

Es versucht nicht, alles zu können. Stattdessen konzentriert es sich auf die Dinge, die wirklich wichtig sind.

Das sorgt dafür, dass man sich auch selbst mehr auf das Wesentliche konzentriert.

Ich merke bei mir selbst, dass ich weniger Zeit in Analyse stecke und mehr Zeit in das Schreiben und Veröffentlichen von Content.

Und genau darum geht es am Ende.

Für wen sich Plausible lohnt

Ich würde Plausible vor allem empfehlen für:

  • Solo Creator
  • Blogger
  • kleine Websites
  • Side Projects

Also für alle, die keine komplexen Tracking-Setups brauchen, sondern einfach verstehen wollen, was auf ihrer Seite passiert.

Für große Unternehmen oder sehr datengetriebenes Marketing kann Google Analytics weiterhin sinnvoll sein. Aber für alles andere ist Plausible in meinen Augen oft die bessere Wahl.

Mein Fazit

Für mich war der Wechsel zu Plausible genau die richtige Entscheidung.

Ich habe jetzt ein Tool, das einfach funktioniert, schnell ist und mir genau die Daten liefert, die ich wirklich brauche.

Ohne Ablenkung. Ohne Komplexität. Ohne Bauchschmerzen beim Thema Datenschutz.

Und genau deshalb nutze ich Plausible lieber als Google Analytics.

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