Ein kleines Lebenszeichen von mir

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Ein kleines Lebenszeichen von mir
Photo by Vladislav Klapin / Unsplash

Ich habe echt lange nicht mehr auf diesem Blog geschrieben, aber heute dachte ich mir, dass es mal wieder Zeit wäre, einen neuen Blogartikel zu schreiben. Vielleicht wird er kurz oder auch lang, ich weiß es nicht. Ich habe aber einfach mal wieder Lust, ein paar Zeilen zu schreiben.

Ehrlich gesagt war die letzte Zeit nicht schön. Ich habe meinen Job verloren und die Jobsuche läuft auch schleppend voran. Ich würde mir wünschen, dass die momentane Situation eine andere wäre, aber das ist sie eben nicht.

Am Mittwoch hatte ich immerhin ein cooles Vorstellungsgespräch bei einem Radiosender, den vermutlich jeder hier in der Gegend kennen dürfte. Heute kam dann die Nachricht, dass sie mich gerne zu einem Probetag einladen würden, weil ihnen unser Gespräch so gut gefallen hat. Endlich mal ein kleiner Lichtblick am Himmel.

Momentan sitze ich Zuhause und habe Angst. Ich habe Angst, wie mein weiteres Leben weitergeht. Ich habe nämlich momentan einfach keine Antwort darauf. Die wirtschaftliche Lage in Deutschland wird immer schlechter. Man hört jeden Tag von neuen Insolvenzen und sieht immer mehr Menschen, die ohne Job sind. Dazu haben wir so einen „wundervollen“ Kanzler, der viele Sorgen der Mitmenschen nicht versteht. Egal wann, es gibt momentan eigentlich nur negative Nachrichten.

Ich war letzte Woche mit meinen Eltern und meiner Freundin in Frankreich, um den 60. Geburtstag von meinem Vater zu feiern, und in der Woche waren wir auch drei Tage in der Normandie. Wir haben uns die alten Bunkeranlagen angeschaut und viel über den D-Day gelesen. Daraus resultierend merkt man erst einmal, wie wenig die Menschheit eigentlich bis heute gelernt hat.

Ich möchte aber nicht nur über negative Sachen reden. Immerhin geht es meinen Mitmenschen und mir gut und dafür bin ich sehr dankbar. Finanziell ist auch alles in Ordnung, auch wenn ich arbeitslos bin. Ohne meine Freundin wäre es ganz anders. Wenn ich heute alleine Miete zahlen müsste mit dem Arbeitslosengeld, das ich erhalte, wüsste ich nicht wie.

Was ich allerdings echt witzig finde, ist, dass ich jetzt echt viel Zeit für meine Dinge habe, aber nichts davon mache. Ich könnte viel mehr in meinem Blog schreiben oder Poster auf Etsy hochladen, aber nichts davon habe ich bisher getan. Ich bin viel mehr mit meinen Gedanken und mir beschäftigt. Ich werde auf jedenfall versuchen, jetzt wieder mehr auf diesem Blog zu veröffentlichen. Denn ob ihr es mir glaubt oder nicht, ich habe mittlerweile locker 10 Entwürfe mit Blogartikeln, die ich nicht veröffentlicht habe, weil sie beim Schreiben irgendwann zu privat geworden sind.

Aber immerhin kann ich so meine Gedanken aufschreiben und aus meinem Kopf loswerden. So, jetzt habe ich mich immerhin mal wieder hier gemeldet und ich hoffe, dass das jetzt wieder häufiger vorkommt.